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Flugblatt Nr. 1 der Weißen Rose

“Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen ­korrumpiert und zerfallen ist, daß es ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte, das Höchste, das ein Mensch besitzt, und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen, wenn die Deutschen so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang.”

Marcus Tullius Cicero, römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph und der berühmteste Redner Roms und Konsul im Jahr 63 v. Chr.:

„Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar. Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Escheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente, und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgenen in den Herzen aller Menschen ruht. Er arbeitet darauf hin, daß die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!“

Prof. Dr. Hans – Herbert von Arnim, Verfassungsrechtler:

„Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“

Frank Fahsel, Fellbach (SZ vom 9. April 2008)

„(…)Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht ‚kriminell‘ nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt (Anm.: „unantastbar“), weil sie per Ordre de Mufti (Anm.: „auf Weisung von oben“) gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen. (…) In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor „meinesgleichen“.“

Kommentar von Peter Strasser, Professor für Philosophie und Rechtsphilosophie an der Universität Graz und Autor des Buches „Ontologie des Teufels“

„Wer hat denn Interesse, dass die Masse sich weiter ausbeuten lässt? Die Masse bestimmt nicht. Nur wird der Masse suggeriert, sie könne über demokratische Prozesse das eigene Schicksal lenken und vor allem das eigene Leben zum Besseren gestalten. Wenn das Volk wirklich diese Macht hätte, gäbe es nicht diese immer schlimmer werdende perverse Umverteilung von Wohlstand. Diese enorme Schieflage reicht, um sich einzugestehen, das Volk muss dumm bleiben, um den großen und wenigen Profiteuren nicht auf die Schliche zu kommen. Dass das Volk permanent an der Nase herumgeführt wird, ist dem Umstand geschuldet, dass die sogenannten Volksvertreter alles sind, nur nicht eben Vertreter des Volkes. Nur, wer sich als Handlager den großen Kapitalbesitzern andient, kann Karriere in der Politik, als Held der Massen machen. Angela Merkel spielt die Anwältin des Volkes, in Wahrheit ist sie die Klofrau in der Kantine der Finanzdienstleister.“

Jean-Claude Juncker in Die Brüsseler Republik, Der Spiegel, 27. Dezember 1999

“Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

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